Kontext

Trotz Internationalisierung und Diversifizierung der Wertschöpfungsketten beruhen globale Wettbewerbsfähigkeit und systemische Innovationskraft immer noch in hohem Maße auf gewachsenen Schlüsselbeziehungen und industriellen Clustern.

130. BBUG

Zudem treten zukünftig nicht mehr nur einzelne Unternehmen, sondern immer öfter Unternehmensverbünde im Wettbewerb gegeneinander an. Dies ist sowohl dem Übergang von Produkt- zu Systeminnovationen geschuldet (etwa in den Bereichen Mobilität, Energie oder Gesundheit), als auch Resultat des globalen Wettbewerbs, in dem oft selbst große Unternehmen alleine keine hinreichend kritische Größe erreichen. Über den Erfolg im globalen Wettbewerb entscheidet deshalb nicht nur die eigene Stärke, sondern auch die Fähigkeit zu heterogenen, stabilen und komplementären Kooperationen. 

Verwurzelung, Vernetzung, verlässliche Institutionen und Infrastrukturen sind deshalb weiterhin von großer Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit global aktiver Unternehmen – und die ganzer Volkswirtschaften.