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Frank Trümper

Frank Trümper
Geschäftsführer
Telefon: +49(0)7221 9789-11
E-Mail: truemper@bbug.de

 
Stephanie Uhrig

Stephanie Uhrig
Gremien-Betreuung, Zulassungsverfahren
Telefon: +49(0)7221 9789-13
E-Mail: uhrig@bbug.de

 
Lioba Fritz

Lioba Fritz
Referenten-Betreuung, Sekretariat (bis Februar 2017)
Telefon: +49(0)7221 9789-12
E-Mail: fritz@bbug.de

 
Kuhne

Katrin Kuhne
Referenten-Betreuung, Sekretariat
Telefon: +49(0)7221 9789-12
E-Mail: kuhne@bbug.de

 
Martina Leupold-Reiss

Martina Leupold-Reiss
Mitglieder-Betreuung, Rechnungswesen
Telefon: +49(0)7221 9789-14
E-Mail: leupold.reiss@bbug.de

 
Marie-Louise Dehnert

Marie-Louise Dehnert
Teilnehmer-Betreuung, Publikationen, Regionalkreise
Telefon: +49(0)7221 9789-17
E-Mail: dehnert@bbug.de

 
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Mariusz Sliwa
Alumni-Programme
Telefon: +49(0)7221 9789-19
E-Mail: sliwa@bbug.de

 

Über uns

Die Baden-Badener Unternehmer Gespräche sind die wohl wichtigste und traditionsreichste Institution für die Entwicklung des obersten Führungsnachwuchses der deutschen  Wirtschaft. Zugleich bieten sie eine der profiliertesten Plattformen des übergreifenden Dialogs zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Seit ihrer Gründung 1955 haben mehr als 130 Baden-Badener Unternehmer Gespräche stattgefunden. Mit über 3.000 Absolventen sind die BBUG heute die größte und älteste branchenübergreifende Alumni-Organisation der deutschen Wirtschaft. 

Statt akademischer Vorträge hauptamtlicher Lehrkräfte stand von Anbeginn das persönliche Gespräch im Mittelpunkt
 

Geschichte

Seit ihren Anfängen in den frühen 50er Jahren ging es bei den Baden-Badener Unternehmer Gesprächen darum, zukünftige Spitzenkräfte  der deutschen Wirtschaft umfassend  auf ihre herausgehobene und übergreifende Verantwortung im Unter­nehmen und in der noch jungen Demokratie der Bundesrepublik vorzubereiten.

Nach Diktatur, Krieg, Vernichtung und Vertreibung galt es zudem, den „quantitativen und qualitativen Mangelerscheinungen beim Nachwuchs für leitende Positionen in der Industrie … dauerhaft entgegen zu wirken“, wie es in dem an die deutsche Industrie gerichteten Aufruf zur Gründung einer Gesellschaft zur Förderung des Unternehmernachwuchses, dem Trägerverein der BBUG, hieß. Denn, so hieß es weiter, "die immer stärker werdende Dynamik unserer

Schäuble 130. BBUG

technischen, wirtschaftlichen und gesellschaft­lichen Entwicklung stellt gerade an diese Kräfte nicht geringere, sondern immer größere Anforde­rungen in Bezug auf Charakter, Wissen, Bildung und Haltung. Von der Qualität der Spitzenkräfte der deutschen Wirtschaft wird jedoch das wirtschaftliche Schicksal jedes einzelnen Unternehmens, der Volks­wirtschaft und nicht zuletzt die wirtschaftspolitische Konzeption der Zukunft abhängen."  

Damals war auch die marktwirtschaftliche Wettbewerbsordnung noch nicht nachhaltig akzeptiert und ordnungspolitisch gefestigt. Zwar hatte die Regierung, allen voran Ludwig Erhard, die Soziale Marktwirtschaft etabliert. Auf dem ordnungspolitischen Gerüst der Freiburger Schule aufbauend bekam die freie Marktwirtschaft eine zunehmend wettbewerbsfördernde und sozialpolitische Prägung. Aber vom Erfolg dieses Wirtschaftsmodells waren damals längst nicht alle Deutschen überzeugt. Darum war damals die Unterstützung des neuen Weges durch jene, die Verantwortung trugen, besonders wichtig. Dazu gehörten auch die Gründer und maßgeblichen Repräsentanten der BBUG wie Wilfried Guth oder Wolf- Dietrich von Witzleben.
 
Die 30 Gründungsunternehmen sowie die an der Gründung wesentlich beteiligten Verbände BDI, DIHT und BDA waren sich darüber einig, dass die BBUG „zwar in engster Verbindung mit dem BDI stehen muss, aber nicht Glied des BDI sein darf. Der BDI ist eine gemein­same Interessen­vertretung  der deutschen Industrie, während die sich mit dem unternehmerischen Nachwuchs befassende Institution einen eindeutig gemeinnützigen Charakter tragen muss.
 
Inhaltlich hat man sich bei der Gründung dieses ersten deutschen, wie man heute sagen würde:  Executive-Education-Programms von vornherein an den besten Vorbildern amerikanischer und britischer Business Schools orientiert. Zugleich aber wollte man sich in einem Punkt wesentlich von diesen unter­scheiden: Statt akademischer Vorträge hauptamtlicher Lehrkräfte und der Behandlung von Case-Studies sollte das persönliche Gespräch im Mittelpunkt stehen, der Dialog mit herausragenden Praktikern aus Unternehmensleitungen, Politik, Wissenschaft und Kultur.

 

Statt akademischer Vorträge hauptamtlicher Lehrkräfte stand von Anbeginn das persönliche Gespräch im Mittelpunkt

Vorrangige Ziele waren von Anfang an die Entwicklung der Persönlichkeit und die  Vermittlung von praktischem Wissen, das verankert sein sollte in persönlicher Erfahrung  und eingebunden in den weiteren Kontext unter­nehmerischen Handelns in der Gesellschaft. Die „Beeinflussung der Wirtschaftlichkeit von der Technik her“   oder die „Beeinflussung des Marktes (Marktauswei­tung)“ waren dabei genauso Themen der  ersten BBUG-Programme  wie  „Die mitmenschliche Aufgabe des Unternehmers“ und „Der Unternehmer in der Kultur der Gegenwart“. 

Teilnehmer der Baden-Badener Unternehmergespräche 1962

Seit den 50er Jahren wurden über 130 sogenannte Hauptgespräche in Baden-Baden und unzählige Fort­setzungs­gespräche in europäischen Hauptstädten durchgeführt. Mit mehr als 120 Mitglieds­unternehmen und über 3000 Absolventen sind die BBUG heute die wohl renommierteste und bedeutendste Alumni-Organisation der deutschen Wirtschaft.
 
Viele namhafte Unternehmer­, nachhaltig prägende Vorstände und heraus­ragende Führungs­persönlich­keiten der deutschen Nach­kriegs­geschichte haben irgendwann in ihrer Karriere an den Unter­neh­mer-gesprächen teilgenommen. Viele Wendepunkte der jüngeren deutschen Geschichte und die Bewältigung  vieler  grundlegender Krisen und Herausforderungen wurden von Baden-Baden aus im Dialog begleitet.

Olaf Scholz 132. BBUG

Und nach wie vor gelten die BBUG  als die beste Möglich­keit, zukünftige  Spitzenkräfte der Wirtschaft für die – wie es schon 1955 hieß –  „immer größeren Anforderungen in Bezug auf Charakter, Wissen, Bildung und Haltung“ zu rüsten. 

 

Ziele

Die vorrangige Aufgabe der BBUG sehen die rund 130 Mitgliedsunternehmen des sie tragenden Vereins heute darin, der nachfolgenden Generation von Wirtschaftsführern eine möglichst breite Perspektive auf ihre Rolle in Wirtschaft und Gesellschaft zu vermitteln.


Übergeordnetes Ziel ist es, oberste Führungskräfte (Vorstände, Geschäftsführer) in der Wahrnehmung ihrer Verantwortung im Unternehmen, für die Gesamtwirtschaft sowie für das gegenwärtige und zukünftige Gemein­wohl zu stärken.

BBUG 129

Die Ziele der BBUG sind im einzelnen

  • die Stärkung der Befähigung zur Gesamtleitung eines Unternehmens,

  • die Förderung der unternehmens-, branchen- und sektorübergreifenden Kooperation innerhalb der Wirtschaft - im nationalen wie im internationalen Umfeld,

  • die Intensivierung des Dialogs mit anderen Entscheidern aus Politik und Gesellschaft,
     
  • die Verständigung über die Wertebasis in Wirtschaft und Gesellschaft und die Stärkung der individualethischen und ordnungspolitischen Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft,

  • die Förderung der Außenwirtschaftsbeziehungen Deutschlands und

  • die Schaffung eines dauerhaften Netzwerks, das den Erfahrungs­aus­tausch  und ein am Gemeinwohl orientiertes  Zusammenwirken von Wirtschaftsführern über Unternehmens-, Branchen und Landesgrenzen hinweg fördert.
 

Verein / Gremien

Die Baden-Badener Unternehmer Gespräche werden – rechtlich und finanziell –  getragen von  dem gleichnamigen gemeinnützigen Verein, der 1955 zunächst unter dem Namen "Gesell­schaft zur Förderung des Unternehmernachwuchses e.V." (GFU) gegründet wurde.

Zu seinen  Mitgliedern zählen rund 120 der bedeutendsten Unternehmen vornehmlich der Industrie sowie Banken und Versiche­rungen, Unternehmen aus Handel, Verkehr, Medien und Kommunikation. Unter den Mitgliedern finden sich ein Großteil der DAX-30-Unternehmen genauso wie mittelständische Global Player. Zusammen repräsentieren sie das Rückgrat des Wertschöpfungsnetzwerks der deutschen Volkswirtschaft.

 

Vorstand

Dr. Karl-Ludwig KLEY, Vorsitzender des Aufsichtsrats, E.ON SE, Essen (Vorsitzender)

Dr. Kurt BOCK, Vorsitzender des Vorstands, BASF SE, Ludwigshafen (Stellvertreter des Vorsitzenden)

Dr. Stephan LEITHNER, Partner, EQT Partners GmbH, München (Schatzmeister) 

Werner BAUMANN, Vorsitzender des Vorstands, Bayer AG, und Vorsitzender des Vorstands, Bayer HealthCare AG, Leverkusen

Martin BLESSING, Mitglied der Konzernleitung, UBS Group AG, Zürich

Dr. Christine BORTENLÄNGER, Geschäftsführender Vorstand, Deutsches Aktieninstitut e.V., Frankfurt    

Dr. rer. nat. Volkmar DENNER, Vorsitzender der Geschäftsführung, Robert Bosch GmbH, Gerlingen   

Dr. Ralf DIETER, Vorsitzender des Vorstands, Dürr AG, Bietigheim    

Dr. Christoph FRANZ, Präsident, Roche Holding, Basel

Dipl.-Kfm. Susan von HEILL, Geschäftsführerin, Faustmann & Rodenkirchen, Duisburg

Dr. Markus KERBER, Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Präsidiums, Bundesverband der Deutschen Industrie e.V., Berlin 

Dr.-Ing. E.h. Peter LEIBINGER, Geschäftsführender Gesellschafter, Trumpf GmbH & Co. KG, Ditzingen

Wilfried PORTH, Mitglied des Vorstands, Daimler AG, Stuttgart

Prof. Dr. Siegfried RUSSWURM, Mitglied des Vorstands, Siemens AG, Erlangen

Carsten SPOHR, Vorsitzender des Vorstands, Deutschen Lufthansa AG, Frankfurt

Ehrenvorsitzender

Prof. Dr. h.c. Horst WEITZMANN, Badische Stahlwerke GmbH, Kehl

Kuratorium

Kerstin ANDREAE, Mitglied des Deutschen Bundestages, stv. Vorsitzende der Fraktion Bündnis90/Die Grünen, Berlin

Dr. Frank APPEL, Vorsitzender des Vorstands, Deutsche Post AG

Oliver BÄTE, Vorsitzender des Vorstands, Allianz SE, München

Burkhard BALZ, Mitglied des Europäischen Parlaments, EVP-Fraktion, Straßburg/Brüssel 

Hubertus von BAUMBACH, Vorsitzender der Geschäftsleitung, Boehringer Ingelheim GmbH (angefragt)

Jürgen BERTSCH, ehem. Geschäftsführer, Baden-Badener Unternehmergespräche

Joachim DREES, Vorsitzender des Vorstands, MAN SE, München

Dr. Klaus ENGEL, Vorsitzender des Vorstands, Evonik Industries AG, Essen

Dipl.-Wirtschaftsing. Franz FEHRENBACH, Vorsitzender des Aufsichtsrats, Robert Bosch GmbH, Gerlingen

Jürgen FITSCHEN, ehem. Co-Vorsitzender des Vorstands, Deutsche Bank AG, Frankfurt

Ulrich GRILLO, Präsident, Bundesverband der Deutschen Industrie e.V., Berlin

Dr. Rüdiger GRUBE, Vorsitzender des Vorstands, Deutsche Bahn AG, Berlin

Dipl.-Ing. Franz HANIEL, Vorsitzender des Aufsichtsrats, Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg

Dr. Heinrich HIESINGER, Vorsitzender des Vorstands, ThyssenKrupp AG, Düsseldorf

Hartmut JENNER, Vorsitzender der Geschäfts­führung, Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden

Joe KAESER, Vorsitzender des Vorstands, Siemens AG, München

Dipl.-Wirt.-Ing. Ingo KRAMER, Präsident, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Berlin

Harald KRÜGER, Vorsitzender des Vorstands, BMW AG, München

Bill McDERMOTT, Vorsitzender des Vorstands, SAP AG, Walldorf

Thomas RABE, Vorsitzender des Vorstands, Bertelsmann SE & Co. KGaA, Gütersloh

Wolfgang SCHMIDT, Staatsrat (SPD), Freie und Hansestadt Hamburg

Dr. Werner SCHNAPPAUF, Senior Advisor, Bank of America Merrill Lynch, Berlin

Dr. Eric SCHWEITZER, Präsident, Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK), Berlin

Dr. Johannes TEYSSEN, Vorsitzender des Vorstands, E.ON SE, Düsseldorf

Hans VAN BYLEN, Vorsitzender des Vorstands, Henkel AG & Co. KGaA

Frank-Jürgen WEISE, Vorsitzender des Vorstands, Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg

Dr. Dieter ZETSCHE, Vorsitzender des Vorstands, Daimler AG, Stuttgart

Martin ZIELKE, Vorsitzender des Vorstands, Commerzbank AG, Frankfurt a.M.

 

Sprecher der Regionalkreise

BADEN-WÜRTTEMBERG

Prof. Dr. Andreas Schmidt, Partner, Ernst & Young GmbH,Stuttgart

BAYERN

Dipl.-Kfm. Christian WELLER von AHLEFELD,
Delegierter des Verwaltungsrats, The Mobility House AG, Zürich 

BERLIN/BRANDENBURG

Prof. Dr.-Ing. Jens-Uwe FISCHER, Honorarprofessor, Institut für Infrastruktur und Ressourcemanagement (IIRM), Universität Leipzig 

FRANKFURT/RHEIN-MAIN

Gabriele EICK, Inhaberin, Executive
Communications, Frankfurt am Main

HAMBURG/SCHLESWIG-HOLSTEIN

Ana-Cristina GROHNERT, Managing Partner People GSA, Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg
Dr. Volker HUES, Mitglied des Vorstands, Jungheinrich AG, Hamburg

NIEDERSACHSEN

Dipl.-Ök. Michael KIECKBUSCH, Mitglied des Vorstands, Salzgitter AG

RHEIN/RUHR

Jens LEMKE, Geschäftsführer, Commodis GmbH, Ratingen

ZÜRICH/SCHWEIZ

Dipl.-Betriebsw. Michael RÜMMELEIN, Präsident, Swiss Seaside Foundation, Zürich

 

Das Palais Biron

Die besondere Verbindung aus einem ausgewählten Teilnehmerkreis sowie der durchgehenden dreiwöchigen Dauer der Gespräche haben sich als wesentliche Voraussetzung für den besonderen Charakter, das intensive Gesprächsklima und die nachhaltige Wirkung der BBUG erwiesen.  
 
Darüber hinaus ist das Palais Biron inzwischen fast zu einem Markenzeichen der BBUG geworden. Die relative Abgeschiedenheit und die Aura dieses traditionellen Veranstaltungsorts der BBUG geben den Gesprächen seit mehr als einem halben Jahrhundert einen besonderen Rahmen.

Für Generationen von „BBUGlern“ steht das Palais Biron für einen Ort beruflich prägender Begegnungen und Erfahrungen sowie für den Anfang oft lebenslanger persönlicher Freundschaften.

Das im 19. Jahrhundert erbaute Palais wurde zu einer der schönsten Tagungsstätten Europas ausgebaut. (Foto: ©BBUG/MS)zoom
Das im 19. Jahrhundert erbaute Palais wurde zu einer der schönsten Tagungsstätten Europas ausgebaut. (Foto: ©BBUG/MS)
 

BBUG – Baden-Badener
Unternehmer Gespräche


Uns geht es darum, heutige und zukünftige Unternehmenslenker in der Wahrnehmung ihrer übergreifenden und weitreichenden Verantwortung für Unternehmen, Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken. ‚Wahrnehmung von Verantwortung‘ heißt im Verständnis der BBUG dabei beides: sie zu erkennen und sie auszufüllen.

 
 

Kontakt

 

Baden-Badener
Unternehmer Gespräche e.V.
Lichtentaler Straße 92
76530 Baden-Baden

Telefon +49 (0)7221 9789-0
Telefax +49 (0)7221 9789-15