Geschichte
Die beiden ersten Baden-Badener UnternehmerGespräche fanden in den Jahren 1954 und 1955 statt, noch vor der Gründung der Gesellschaft zur Förderung des Unternehmernachwuchses e.V. Sie wurden von einem Arbeitskreis des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e.V. im Einvernehmen mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, dem Deutschen Industrie- und Handelstag und der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer e.V. veranstaltet. Anlaß war die Notwendigkeit, unternehmerischen Führungskräften die Möglichkeit zu geben, die durch Krieg und Gefangenschaft verkürzte Ausbildung und fehlende Berufserfahrung zu ersetzen.
Bald erwies sich aber, dass - wie in anderen Industrieländern, ebenso auch in der Bundesrepublik - solche Gespräche grundsätzlich erwünscht und ständig erforderlich sind. Sich mit der ersten Ausbildung zu begnügen, hieße heute, die Aufgaben von morgen mit dem Kenntnisstand von gestern meistern zu wollen.
Die Baden-Badener UnternehmerGespräche entwickelten sich, aufbauend auf diesen Erkenntnissen, in dauerndem Erfahrungsaustausch mit der industriellen Führungspraxis, der Politik und den Kirchen in der Bundesrepublik sowie der wissenschaftlichen Forschung im In- und Ausland.